Blog erstellen mit WordPress: Schritt für Schritt zum eigenen Blog

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Zuletzt aktualisiert: 10.07.25, 16:07 Uhr

Du bist Dir sicher: Ich möchte einen Blog mit WordPress erstellen. Doch jetzt stehst Du vor der Frage, wie Du das Ganze technisch umsetzt. Eine Anleitung dafür bekommst Du in diesem Blogbeitrag.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Schritt für Schritt Deine WordPress-Blog einrichten kannst – inkl. Hosting-, Theme- und Plugin-Empfehlungen. Zudem liest Du, was Du vor der Blog-Erstellung tun solltest.

Basis für einen erfolgreichen Blog

Bevor wir dazu kommen, wie Du Deinen Blog erstellen kannst, sollte die Vorarbeit abgeschlossen sein. Wenn Du einen Blog starten willst, solltest Du Dir vorher einiges überlegen:

  • Blog-Ziele festlegen
  • Nische festlegen
  • Content-Strategie überlegen
  • für eine Blog-Gestaltung entscheiden

Erst wenn Du Dir über diese Punkte im Klaren bist, solltest Du in die Umsetzung gehen und Deinen eigenen Blog erstellen.

👍🏼 Tipp: Hast Du diese Überlegungen noch vor Dir? Dann schaue Dir gerne meinen Blogartikel zum Thema Blog starten an. In dem erfährst Du, wie Du Schritt für Schritt vorgehst.

Blog mit WordPress erstellen in 6 Schritten

Bist Du so weit, Deinen Blog zu erstellen? Dann los uns loslegen!

Nachfolgend erfährst Du, wie Du Deinen Blog mit WordPress erstellen kannst. Diese 6 Schritte solltest Du der Reihe nach durchgehen:

  1. Hosting-Anbieter finden
  2. Grundeinstellungen in WordPress vornehmen
  3. Theme auswählen
  4. Wichtige Plugins installieren
  5. Seiten und Kategorien anlegen
  6. Blogbeiträge schreiben

Schritt 1: Hosting-Anbieter finden

Möchtest Du Deinen Blog mit WordPress erstellen, empfehle ich Dir immer ein Managed WordPress Hosting. Das ist die einfachste Möglichkeit, Deinen Business-Blog aufzusetzen.

Was bedeutet Managed WordPress Hosting?

Mit Managed WordPress Hosting ist gemeint, dass grundlegende administrative Hosting-Aufgaben von Deinem Hosting-Anbieter übernommen werden. Dazu gehören z. B. Installation von WordPress, automatische Backups und wichtige WordPress-Updates. Kurz gesagt: Die technische Seite des WordPress Hostings wird abgedeckt.

Für mich liegt der größte Vorteil eines WordPress-basierten Hostings darin, dass Du WordPress nicht manuell installieren musst und Dir so einiges an Arbeitsaufwand erspart bleibt.

Für das Managed WordPress Hosting empfehle ich immer Raidboxes*. Lies hier, wie meine Erfahrungen mit diesem Anbieter sind.

Bei Raidboxes* funktioniert es so: Du erstellst eine neue Box – also eine neue Seite. Dafür wählst Du einen passenden Tarif und gibst folgende Daten ein:

  • Titel der Website
  • E-Mail-Adresse
  • Passwort (für den WordPress-Zugang)

Innerhalb kurzer Zeit ist Deine Box einsatzbereit und Du kannst Dich in Dein WordPress-Backend einloggen und Deinen Blog mit WordPress einrichten.

Bevor Du einen Blog mit WordPress erstellen kannst, musst Du eine neue Box bei Raidboxes erstellen.
So erstellst Du eine neue Box bei Raidboxes.

👍🏼 Tipp: Bei Raidboxes* kannst Du auch eine Domain und ein E-Mail-Postfach (mailbox.org) kaufen. So hast Du alles an einem Ort. Außerdem kannst Du Dir ein Backup-Plugin sparen. Jede Nacht wird automatisch ein Backup Deiner WordPress-Seite erstellt.

Meine Erfahrung mit Raidboxes.

*Hinweis: Bei dem Link zu Raidboxes handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn Du darauf klickst und den Kauf abschließt, bekomme ich eine Provision. Für Dich entstehen keinerlei Kosten.

Schritt 2: Grundeinstellungen in WordPress vornehmen

Bevor es an die Gestaltung Deines Blogs geht, solltest Du ein paar grundsätzliche Einstellungen im WordPress-Backend vornehmen. Navigiere dafür in der linken Seitenleiste zum Punkt “Einstellungen”. Dort kannst Du diverse Einstellungen, wie Website-Titel, Website-Icon, Datums- und Zeitformat, tätigen.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Permalink-Struktur festzulegen. Für Blogbeiträge empfehle ich Dir immer den Beitragsnamen zu wählen.

Wenn Du einen Blog mit WordPress erstellen willst, solltest Du ein paar Grundeinstellungen vornehmen - unter anderem bei den Permalinks.
Die Darstellung der Permalinks solltest Du direkt zu Beginn einstellen.

👍🏼 Tipp: Mit dem Plugin Yoast SEO kannst Du den SEO-Titel und auch den Permalink individuell vergeben.

Schritt 3: Theme auswählen

Nachdem Du alle Grundeinstellungen vorgenommen hast, wählst Du ein passendes Theme aus. Hierfür stehen Dir zahlreiche Möglichkeiten offen.

Viele der WordPress-Themes sind kostenlos und das reicht meiner Meinung nach auch aus. Bei Themes ist es nicht notwendig, eine kostenpflichtige Variante zu wählen. Anders sieht das bei Plugins aus.

Meine Empfehlung für Dein WordPress-Theme: OceanWP

Das ist ein Theme, mit dem Du ein modernes Design für Deinen Blog erstellen kannst. Es bietet Dir zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, sodass Du nicht einmal unbedingt einen Pagebuilder, wie Elementor, brauchst.

WordPress-Blog mit oder ohne Elementor?

An dieser Stelle musst Du eine Entscheidung treffen: Möchtest Du Deinen Blog mit WordPress und Elementor erstellen oder nicht? Grundsätzlich kommst Du auch ohne Elementor aus, denn Du hast direkt im WordPress-Editor viele Gestaltungsmöglichkeiten. Arbeitest Du lieber mit einem Pagebuilder, entscheide Dich besser für Elementor.

Blog-Design anpassen

Nun geht es daran, das allgemeine Theme an Deine Bedürfnisse anzupassen. Das gilt sowohl für den Aufbau der Seiten als auch für Farben und Schriften. Diese kannst Du im Customizer einstellen. Hier findest Du einige Tipps und Beispiele, wie Du Deinen Blog und Deine Blogbeiträge gestaltest.

Schritt 4: Wichtige Plugins installieren

Um Deinen Blog aufzusetzen und effektiv nutzen zu können, helfen Dir einige Plugins. 

Es gibt eine große Auswahl an Plugins, bei der Du leicht den Überblick verlieren kannst. Deshalb bekommst Du hier ein paar Empfehlungen von mir. Aus meiner Sicht sind diese Plugins wichtig, wenn Du einen eigenen Blog erstellen möchtest:

Anti-Spam Bee

Dieses Plugin verhindert, dass Bots Deinen Blog mit Kommentaren zumüllen. Es erspart Dir einiges an Arbeit, denn sonst müsstest Du alle Kommentare immer händisch als Spam markieren und löschen. Ich denke mal, dass Du Deine Zeit lieber für wichtigere Dinge aufwenden möchtest.

Yoast SEO

Ein SEO-Plugin darf auf Deinem Blog natürlich nicht fehlen. Wie viele Website-Betreiber und Blogger nutze auch ich das Plugin Yoast SEO. 

Hast Du das installiert, wird es unter jedem Beitrag angezeigt. Für jeden Blogartikel kannst Du die entsprechenden Felder ausfüllen:

Blog erstellen mit Yoast SEO
Hier kannst Du wichtige SEO-Daten eintragen.
  • Fokus-Keyphrase: Hier trägst Du Dein Haupt- bzw. Fokuskeyword ein. Lies hier, wie Du das richtige Hauptkeyword findest.
  • SEO-Titel und Meta-Daten: Praktischerweise kannst Du mithilfe des Plugins auch diese beiden Daten sowie die URL-Endung eintragen.

Nicht zu verachten, ist auch die SEO-Ampel. Bei Yoast SEO sind viele wichtige Kriterien hinterlegt, die für ein gutes Google-Ranking wichtig sind. 

Achtung: Eine grüne Ampel ist noch kein sicheres Zeichen für ein Top-Ranking. Genauso kannst Du mit einer orangefarbenen Ampel auf Seite 1 bei Google landen. Welche Maßnahmen bei SEO-Texten und Blogartikeln noch wichtig sind, erfährst Du in meiner Checkliste: SEO-Start für Selbstständige.

Banner SEO-Start als Selbstständige

Easy Table of Contents

Bei anderen Blogs ist es Dir vielleicht schon aufgefallen. In vielen Blogartikeln gibt es am Anfang ein Inhaltsverzeichnis. Das wird automatisch integriert, wenn Du das entsprechende Plugin installierst und die Einstellungen vorgenommen hast. 

Ein Inhaltsverzeichnis bietet sich vor allem bei umfangreichen Artikeln an. In dem Fall können Leser direkt zu dem Abschnitt springen, der sie am meisten interessiert.

👍🏼 Tipp: Möchtest Du es Schnell-Lesern noch leichter machen, kannst eine Box mit “Das Wichtigste in Kürze” integrieren. Hier gibst Du kurz und knapp Antworten auf die 3 wichtigsten Fragen in dem Artikel und verlinkst zusätzlich zum entsprechenden Abschnitt. Die Umsetzung ist denkbar einfach, wenn Du Yoast SEO installiert hast. Mit dem Block “Yoast Anleitung” kannst Du diesen Abschnitt einfügen.

WP Author

Um Vertrauen bei Deinen Lesern und der Suchmaschine zu erzeugen, muss ersichtlich sein, dass die Texte auf Deinem Blog von einem Menschen geschrieben werden – gerade in Zeiten von KI.

Die einfachste Möglichkeit, das umzusetzen, ist mit einer Autorenbox. In der verschaffen sich Deine Leser einen ersten Eindruck von Dir und Deiner Expertise. Diesen Abschnitt kannst Du an verschiedenen Positionen auf Deinem Blog einfügen, z. B. am Ende eines Blogartikels und in der Sidebar.

Mithilfe des Plugins WP Author wird die Autorenbox automatisch in jeden Blogartikel eingefügt. Hier trägst Du alle Informationen, wie Texte, ein Bild und Links zu Social-Media-Kanälen, ein. 

Wahrscheinlich nutzt Du bereits ein Cookie-Plugin für Deine Website. Ich erwähne es der Vollständigkeit halber trotzdem noch einmal an dieser Stelle.

Mit dem Real Cookie Banner* ist es relativ einfach, dass Du beim Thema Cookies und Datenschutz auf der sicheren Seite bist. Das Plugin gibt Dir Empfehlungen, sodass die Einrichtung – auch ohne großartige rechtliche Expertise – gut möglich ist. Die Content-Blocker für entsprechende Services kannst Du natürlich auch einrichten. 

*Hinweis: Bei dem Link zum Real Cookie Banner handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn Du darauf klickst und den Kauf abschließt, bekomme ich eine Provision. Für Dich entstehen keinerlei Kosten.

Schritt 5: Seiten und Kategorien anlegen

Nun geht es daran, Deinem Blog eine gute Struktur zu geben. Das schaffst Du mit Seiten und Kategorien. Idealerweise hast Du Dir diese schon bei Deinem Blog-Konzept zurechtgelegt.

Wichtige Seiten für Deinen Blog

Zu den wichtigsten Blog-Seiten zählen:

  • Blog-Startseite: Hier befindet sich eine Übersicht Deiner Blogbeiträge.
  • Über-mich-Seite: Hier erfahren Leser mehr über Dich und Dein Thema.
  • Kategorieseiten: Auf den jeweiligen Kategorieseiten sind die dazugehörigen Blogbeiträge übersichtlich dargestellt.

Diese Seiten erstellst Du nicht als Beiträge, sondern unter Seiten. Am besten legst Du Dir auch hierfür ein Konzept zurecht, wie Du diese gestalten möchtest. Dann geht die Seiten-Gestaltung schneller von der Hand.

🚀 Du brauchst Unterstützung bei der Gestaltung der Blog-Seiten in WordPress? Ich kann Dir beratend zur Seite stehen oder die Seiten für Dich erstellen. Lass uns ganz unverbindlich darüber sprechen – Hier kannst Du ein Kennenlerngespräch vereinbaren.

Kategorien anlegen

Bei der Vorarbeit für Deinen Blog hast Du Dir bestimmt schon ein paar Themen zurechtgelegt. Die sind jetzt wichtig, wenn es um die Blog-Kategorien geht. Diese legst Du wie folgt an:

  1. In Deinem WordPress-Backend findest Du in der Menüleiste den Punkt “Beiträge” und dort den Unterpunkt “Kategorien”. Lege hier Deine Kategorien inklusive URL-Variante an. Du kannst auch übergeordnete Kategorien festlegen.
  2. Hast Du die Kategorien angelegt, kannst Du Deinen Beiträgen die richtige Kategorie zuordnen. Dann werden auf jeder Kategorie-Seite die passenden Blogartikel angezeigt.

Hast Du Dich beim Blog-Design für die Ansicht der Kategorien mit den Beiträgen entschieden, werden die Blogartikel ebenfalls auf Deiner Blog-Startseite angezeigt.

Möchtest Du die Kategorien in der Menüleiste Deiner Website anzeigen, musst Du noch ein paar Einstellungen tätigen. Dazu navigierst Du in Deinem WordPress-Backend zu Design > Menü. Hier kannst Du Seiten und Kategorien zum Menü hinzufügen.

Blog erstellen: Menü anpassen
In WordPress kannst Du ganz einfach Dein Menü bearbeiten.

Schritt 6: Blogbeiträge schreiben

Dein Blog steht zwar jetzt, aber sieht noch ziemlich leer aus. Höchste Zeit, ihm Leben einzuhauchen – und zwar mit Blogbeiträgen.

Diese erstellst Du über “Beiträge” im Gutenberg Editor oder im klassischen Editor. Falls Du Dich dafür entschieden hast, neben den Seiten auch die Blogartikel mit Elementor zu erstellen, nutzt Du diesen dafür.

👍🏼 Tipp: Ordne den Beiträgen auch immer eine Kategorie zu, sodass sie immer in der passenden Kategorie angezeigt werden.

Leitfaden Blogartikel schreiben

Blog erstellen: Zeitaufwand, der sich lohnen wird

Wie Du siehst, gibt es jede Menge Optionen und Darstellungsmöglichkeiten, wenn Du einen Blog mit WordPress erstellen willst. Das gilt sowohl, wenn Du einen Blog mit Elementor erstellen willst als auch ohne den Einsatz von Elementor. Bei einer Lösung mit WordPress und Elementor hast Du noch einmal mehr Einstellmöglichkeiten. So oder so kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. 

Wie Du an dieser Anleitung merkst, ist es am Anfang mit etwas Arbeit verbunden, einen Blog zu erstellen. Doch im Grunde ist es gar nicht so schwierig, alle Punkte umzusetzen.

🚀 Brauchst Du Unterstützung bei der Blog-Erstellung? Dann vereinbare direkt einen Termin für ein Kennenlerngespräch und wir schauen gemeinsam, wie ich Dir bei Deinem Vorhaben helfen kann!

Über den Autor

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Vyshnevskyi

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps zum Blog-Erstellen! Manchmal ist der Anfang echt das Schwerste, und da ist so ein Leitfaden super praktisch. Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge, wie man am besten Themen findet, die die Leser wirklich interessieren? Würde mich freuen, eure Ideen zu hören!

    1. Frau sitzt mit Laptop an einem Tisch
      Sandra

      Freut mich, dass Dir die Tipps weiterhelfen!

      Zu Deiner Frage: Die beste Empfehlung ist, regelmäßig im Austausch mit Deiner Zielgruppe zu sein – sei es in den Kommentaren unter Blogartikeln, im Newsletter, auf Social Media oder im direkten Gespräch. So findet man gut heraus, welche konkreten Themen die Leser wirklich interessieren.

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