Die Kombination aus Blog und E-Mail-Marketing habe ich vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Seitdem nutze ich nicht nur meinen Blog, sondern auch meinen Newsletter zur Kundengewinnung. Schließlich schickt nicht jeder gleich eine Anfrage oder bucht ein Angebot über die Website.
Lerne in diesem Beitrag die Vorteile des E-Mail-Marketings kennen und erfahre, mit welchen Elementen Du Blog-Leser zu Newsletter-Abonnenten machen kannst.
Vor- und Nachteile vom E-Mail-Marketing
Wie jede Marketing-Strategie bringt auch das E-Mail-Marketing Vor- und Nachteile mit sich. Für mich liegen darin mehr Vorteile als Nachteile, aber mache Dir selbst ein Bild. Danach kannst Du entscheiden, ob das für Dich infrage kommt – oder eben nicht.
Vorteile vom E-Mail-Marketing
Wenn Du Deine Blog-Leser als Newsletter-Abonnenten gewinnst, bietet das mehrere Vorteile. Zum einen für Deine Leser, aber auch für Dich als Unternehmerin, die Du Deine Angebote verkaufst.
Vorteile für Deine Leser
- Newsletter-Abonnenten erhalten Tipps rund um Dein Thema: Versendest Du regelmäßig E-Mails an Deine Abonnenten, dann lieferst Du ihnen immer wieder Mehrwert. Der besteht in der Regel aus Tipps zu verschiedenen Themen.
- Benachrichtigung über neue Blogbeiträge: Du kannst Deine Abonnenten per E-Mail informieren, sobald einer neuer Blogartikel erscheint. Das macht sie zu Stamm-Lesern.
- Newsletter-Leser lernen Dich noch besser kennen: Was für Blogartikel gilt, trifft auch auf Deine Newsletter-Texte zu. In den Inhalten und Deiner Ausdrucksweise zeigst Du Deine persönliche Seite.
Vorteile für Dich als Unternehmerin
- Mache einmalige Besucher zu Stamm-Lesern: Viele Deiner Blog-Leser werden Deine Seite einmal besuchen und dann wieder verlassen. Wenn Du Glück hast, kommen sie durch weitere Suchanfragen immer wieder. Aber auf den Zufall willst Du Dich nicht verlassen, oder? Als Newsletter-Abonnent kehren Deine Leser immer wieder, indem Du auf neue Blogartikel hinweist.
- Baue Vertrauen auf: Indem Du immer wieder Newsletter verschickst, baust Du nach und nach Vertrauen bei Deiner Zielgruppe auf. Sie vertraut auf Dich und Deine Expertise. Zudem kannst Du dafür sorgen, dass sie Dich besser kennenlernen.
- Verwandle Newsletter-Abonnenten in Kunden: Du kannst Newsletter-Leser gezielt zu Kunden machen, in dem Du ihnen genau die Angebote machst, die sie brauchen.
- Generiere automatisiert Umsatz: Du kannst automatisiert E-Mails versenden, nachdem sich Menschen zu kostenlosen Angeboten angemeldet haben. Durch Automatisierungen kannst Du kleinere Produkte verkaufen, ohne weitere Zeit dafür zu investieren.
Nachteile vom E-Mail-Marketing
Viele Nachteile sehe ich beim E-Mail-Marketing nicht. Der einzige, der mir einfällt:
Du musst Zeit investieren.
Ähnlich wie beim Blog-Start braucht es auch für den Start eines Newsletters Zeit. Aufgaben, die anstehen sind z. B.:
- E-Mail-Marketing-Strategie überlegen
- E-Mail-Marketing Software finden und einrichten
- Anmeldeformulare auf Website einbinden
Natürlich nimmt es auch Zeit in Anspruch, sich Themen für den eigenen Newsletter zu überlegen und die E-Mails zu schreiben.
Aus meiner Sicht überwiegen aber die Vorteile, sodass sich die Zeitinvestition definitiv lohnt.
Anreize zur Newsletter-Anmeldung
Hast Du Dich dafür entschieden, Blog und E-Mail-Marketing zu verknüpfen, ist natürlich die Frage, wie Du Newsletter-Anmeldungen generierst.
Seien wir ehrlich: Nicht jeder, der Deinen Blog liest, wird sich auch in Deinen Newsletter eintragen. Das Ziel ist also, möglichst viele Personen in Deinen Newsletter zu ziehen.
Du solltest herausarbeiten: Warum sollten Menschen Deinen Newsletter abonnieren und warum reicht es nicht, dass sie „einfach nur“ Blog-Leser sind?
Eine bewährte Methode ist es, mit zusätzlichen Anreizen zu arbeiten. Dafür bieten sich kostenlose Angebote sehr gut an. Das können z. B. kostenfreie
- Webinare
- Checklisten und
- E-Mail-Serien
sein.
👍🏼 Tipp: Sieh Dir gerne meine kostenlosen Angebote an, die ich neuen Newsletter-Abonnenten anbiete.
Aus Blog-Lesern Newsletter-Abonnenten machen
Möchtest Du über Deinen Blog Newsletter-Abonnenten gewinnen, solltest Du an mehreren Stellen auf Deiner Seite auf Deinen Newsletter hinweisen. Das macht es Lesern leicht, sich anzumelden. Wenn Leser erst nach der Newsletter-Anmeldung suchen müssen, ist das eine zusätzliche Hürde.
Es gibt 3 wichtige Stellen auf Deinem Blog, wo Du die Newsletter-Seite verlinken kannst:
Menü
Als einfacher Menüpunkt oder in Form eines Buttons kannst Du sehr prominent auf Deinen Newsletter aufmerksam machen. Ein Button sticht natürlich noch einmal mehr ins Auge.
Wichtig ist, dass diese Vorgehensweise zu Deiner Marketing-Strategie passt. Wenn Du in erster Linie über den Newsletter verkaufst, bietet sich das auf jeden Fall an. Ist es Dein vorrangiges Ziel, Erstgespräche zu generieren, solltest Du den Button lieber „Erstgespräch“ nennen.

Sidebar
Auf der Blog-Seite, den Archivseiten und auch in einzelnen Blogbeiträgen kannst Du die Sidebar nutzen, um auf Deinen Newsletter hinzuweisen. Hierfür bieten sich verschiedene Optionen an:
- Kurzer Text mit Button: Formuliere eine kurze Handlungsaufforderung, warum sich Menschen zu Deinem Newsletter anmelden sollten. Ein Button darunter leitet Deine Blog-Leser direkt zum Anmeldeformular.
- Newsletter-Formular direkt einbinden: Du kannst das Anmeldeformular auch direkt in die Sidebar einbinden. Das macht es den Nutzern noch leichter.

Footer
Im Footer suchen Nutzer häufig nach Kontaktmöglichkeiten. Hier solltest Du auch die Gelegenheit nutzen, Deinen Newsletter zu verlinken. Das kannst Du entweder als einfachen Text oder Button umsetzen oder das Anmeldeformular direkt einfügen.
👍🏼 Tipp: Darüber hinaus solltest Du auch in Blogartikeln die Gelegenheit für die Bewerbung Deines Newsletters nutzen. In denen kannst Du im Fließtext auf Deine Newsletter-Seite verlinken, wenn es sich anbietet. Für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen Buttons und Banner. Letztere kannst Du vor allem in Kombination mit einem kostenlosen Angebot einbinden, das Abonnenten im Zuge der Anmeldung erhalten.
Blog und E-Mail-Marketing: eine unschlagbare Kombination
Die Kombination aus Blog und E-Mail-Marketing bringt in erster Linie Vorteile mit sich. Richtig genutzt, hilft es bei der Kundengewinnung und kann Dir das Leben als Unternehmerin erleichtern – ohne dass Du unzählige Nachrichten bei Social Media schreiben musst.
Klar – Du musst den Newsletter erst einmal aufsetzen und die Erstellung der E-Mails nimmt ebenfalls Zeit in Anspruch. Doch insgesamt ist das ein Marketing-Tool, auf das ich nicht verzichten möchte.
Apropos Newsletter: Hast Du Dich schon in meinen Newsletter eingetragen? Falls nicht, tue das gerne hier.